Aus Leidenschaft zum Wild...

hofboerger wild  

Jagd und Landwirtschaft

Der Mensch ist vom Ursprung her ein Sammler und Jäger. Die Jagd diente früher der Beschaffung von Nahrungsmitteln und als Rohmaterial für Kleidung.

Die Aussage: Jäger gehen aus Lust am Töten auf die Jagd ist schon lange nicht mehr relevant.
Die moderne Jagd in Deutschland ist heute eine Beschaffung von Nahrungsmitteln, die mit dem Tierschutz konform geht und gleichzeitig den Naturschutz und den Artenschutz unterstützt.
Die Jagd ist notwendig, um Wildbestände zu reduzieren um dadurch Wildschäden und Krankheiten vorzubeugen.

Auf dem Hof Börger gehören Landwirtschaft und Jagd  seit jeher zusammen.
Seit 4 Generationen ist der Jagdbezirk Weseke II von der Familie Börger gepachtet.
Ein Großteil unserer Betriebsfläche liegt im Jagdbezirk, so dass durch vielseitigen Anbau, sorgfältigem Umgang mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie schonender Ernte ein guter Wildbestand vorhanden ist.
Durch den Anbau von  Blühstreifen geben wir dem Wild Schutzzonen und Lebensraum für
Brut und Nahrung.
Das erlegte Wild aus heimischen Wäldern wie Hasen, Kaninchen, Fasanen , Wildenten und Rehwild wird im Herbst und Winter bratfertig im Hofladen angeboten und verkauft.
Zum Teil wird aus benachbarten Revieren in Weseke das Wild übernommen.

Das Wildbret

Das Wildbret ist ein hochwertiges Fleischprodukt der Jagd. Die Tiere ernähren sich nur von dem, was sie  in der Natur finden und was ihnen schmeckt. Das sehr magere Wildfleisch ist somit besonders lecker und zart  - und zudem reich an essenziellen Omega-3Fettsäuren, Vitaminen, Spurenelementen und kalorienarm.

"Das kleine Einmaleins zum regionalen Wild"

Es sollen hier kurz einige Besonderheiten zu den einzelnen Wildarten, die in unseren Breiten bejagt werden, aus Sicht einer Hausfrau bzw. eines Koches dargestellt werden.

Rehwild:
Rehwild ist in Deutschland am stärksten vertreten und kommt deshalb häufiger auf den Tisch als andere Schalenwildarten.
Am besten schmecken Rücken und Keulen. Aber auch Blätter und Bauchlappen lassen sich zu schmackhaften Gerichten verarbeiten. Als Delikatesse gilt Rehleber. Junges Rehfleisch schmeckt so zart und fein, dass es nicht mariniert werden sollte. Lediglich älteres Wildbret wird durch Einlegen in Beize wohlschmeckender.

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Hasen:
Hasen liefern je nach Alter und Lebensraum sehr unterschiedliche Fleisch-Qualitäten. Am zartesten und wohlschmeckendsten sind sie im Alter von drei bis acht Monaten.
Ältere Hasen werden durch Einlegen in Beize schmackhafter. Im Allgemein hat der Hase eine etwas strengen Geschmack.

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Wildenten:
Wildenten haben häufig einen leicht "tranigen" Beigeschmack. Die hiesigen Stockenten sind in reiner Wildform kaum noch vorhanden. Die meisten der hier erlegten Enten sind mit verwilderten Hausenten gekreuzt. Daher haben sie einen hohen Fleischanteil. Wildenten werden fast immer wie Hausenten gebraten.
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Wildtauben:
Wildtauben kommen nur in jungem Zustand für die feine Küche in Betracht, d.h. ihre Brüste werdenals Kurzgebratenes verarbeitet. Bei älteren Tieren ist das Fleisch in der Form zubereitet schnell zäh. Ältere Tauben können jedoch sehr gut gekocht als Suppe und ihr Fleisch als Ragout zubereitet werden. Taubensuppe hat gerade in der Krankenernährung einen hohen Stellenwert.
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Wildkaninchen
Wildkaninchen sind im Fleisch heller als Hasen. Sie schmecken herber und pikanter als Stallkaninchen aber auch leicht -süßlich.

Fasan:
Fasan gilt als Delikatesse unter den Wildgeflügelarten. Junge Tiere sind zarter als Alte. Das Fleisch der Henne ist zarter als das des Hahns. Junge Tiere werden gerne als Ganzes mit Speck bedeckt gebraten, ältere Tiere gern gekocht und zu Ragout verarbeitet.

Rezeptideen rund um's Wild:

Geschmorter Hase in Preiselbeersoße und Fasanenragout HIER:
oder auch unter Chefkoch.de HIER: